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Kostenloses Angebot
Eltern müssen nur für das Mittagessen bezahlen
In der Hauptschule wird ab dem Schuljahr 2010/11 eine offene Ganztagsschule angeboten. Am 15.04.2010 informierten sich interessierte Eltern über das Konzept. Die Nordbayerischen Nachrichten sprachen mit Rektor Rudolf Lutye über das neue Angebot an der Hauptschule.
Was versteht man unter einer »Offenen Ganztagsschule»?
Rudolf Lutye: Die »Offene Ganztagsschule» ist ein freiwilliges schulisches Angebot der ganztägigen Förderung und Betreuung von Schülerinnen und Schülern.
Wo und wie oft werden die Schüler ganztags betreut?
Lutye: Sie werden an vier Wochentagen (außer Freitag) jeweils von 13.15 Uhr bis 16.15 Uhr betreut.
Gibt es dieses Angebot für alle Jahrgänge oder nur für bestimmte Klassen?
Lutye: Das Angebot gilt für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn.
Werden Lehrer Ihrer Schule die Jugendlichen am Nachmittag betreuen?
Lutye: Grundsätzlich ist dies möglich, aber im kommenden Schuljahr wird eine pädagogische Fachkraft die Leitung der »Offenen Ganztagsschule» übernehmen, diese wird vom Kooperationspartner, dem Kolpingwerk nördliche Oberpfalz angestellt.
Wer hat entschieden, welcher Träger zum Zuge kommt?
Lutye: Der Kooperationspartner wurde gemeinsam vom Sachaufwandsträger, der Stadt Auerbach, und der Schulleitung ausgewählt.Ist die Ganztagsbetreuung für die Eltern kostenpflichtig?Lutye: Die Ganztagsbetreuung ist für die Eltern kostenfrei, bezahlt werden muss nur das Mittagessen.
Wissen Sie schon, wie viele Ihrer Schüler am neuen Angebot teilnehmen?
Lutye: Wir müssen die endgültigen Anmeldungen noch abwarten, in einer Vorabfrage haben sich 60 Kinder für die Einrichtung angemeldet.
Ist das Schülercafé der Hauptschule darauf ausgerichtet, Mittagessen für so viele Schüler vorzubereiten?
Lutye: Vorbereitet wird das Essen von einer örtlichen Metzgerei und im Schülercafé ausgegeben.
Bedeutet Ganztagsschule nur gemeinsames Essen und Hausaufgabenbetreuung oder steckt mehr dahinter?
Lutye: Zur familiengerechten Förderung und Betreuung gehören die Mittagsverpflegung, die Hausaufgabenbetreuung sowie Freizeitangebote mit sportlichen, musischen und gestalterischen Aktivitäten.
Ist die Offene Ganztagsschule nicht eine Konkurrenz zum Kinderhort im Haus St. Josef?
Lutye: Im Vorfeld haben sich der Bürgermeister und die Schulleitung mit den Schwestern abgestimmt und über eine mögliche Beteiligung an der »Offenen Ganztagsschule» gesprochen. Grundschüler werden ja weiterhin den Hort besuchen.
In welcher Form und bis wann müssen Eltern ihre Kinder für die Ganztagsbetreuung anmelden?
Lutye: Anmeldefrist ist der 30. April, interessierte Eltern können sich die Anmeldeformulare bis dahin bei uns in der Hauptschule abholen.
Interview: BRIGITTE GRÜNER