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Kunstpreis bei den heurigen Maffeispielen erhalten
Freude bei Schülern und Lehrern: Der Hauptschule Auerbach wurde am 19.07.2010 auf der Maffeibühne der diesjährige Heim&Haus-Kunstpreis verliehen. Dieser ist mit 500 Euro dotiert.
Die Hauptschule ist aus gutem Grund Preisträger, denn sie hatte sich mit zwei Projekten und der „Maffei-Lesung“ an der Kulturveranstaltung beteiligt. Einen „Schilderwald“ hatte die Klasse 9M mit ihrem Lehrer Johannes Lindner vorbereitet. Fotos mit Motiven aus dem Heimatraum wurden auf handelsübliche Verkehrszeichen geklebt. Die Schüler hatten sich auch um ein „Auerbach-Rätsel“ gekümmert, bei dem es galt, die Fotomotive zu erkennen und ihr Umfeld zu benennen. 218 Gäste der Maffeispiele hatten einen Fragebogen abgegeben. 94 Personen lagen richtig. Erster Preis war eine Fahrt in den Europapark Rust. Floristin Barbara Müller kam in ihrem einzigartigen Holzkleid auf die Bühne, um den Gewinner zu ermitteln. Gezogen wurde die Auerbacherin Franziska Schmeller.
Viel Beachtung fand auch das zweite Kunstwerk der Hauptschule im Stil des Künstlers Wassily Kandinsky. Fachlehrerin Theresia Purkl hatte die Idee dazu. Mit viel Eifer mitgewirkt haben 15 Schüler der Klasse 6b sowie eine Gruppe mit 16 Jungen und Mädchen der 5. Klasse. Im Fach „Werken – Textiles Gestalten“ (WTG) wurde grundiert, bemalt und geklebt. Material für die Gestaltung war Pappelsperrholz, das von Schreinermeister Matthias Rupprecht besorgt und vorgesägt wurde. Das endgültige Bearbeiten der Formen erledigte die Klasse 6b in zwei Doppelstunden. Die Feinarbeit wurde in Kleingruppen gemacht. Insgesamt acht bis zehn Unterrichtseinheiten waren erforderlich, bis das Kunstwerk fertig war. Die acht farbenprächtigen Platten verbleiben auf Maffei und sind weiterhin an der Wand des Lokschuppens im Freigelände zu bewundern.
Der Heim&Haus-Kunstpreis wurde heuer zum siebten Mal verliehen. Werksleiter Horst Herdan beglückwünschte Rektor Rudolf Lutye. Dieser dankte namens der Kollegen und der Schüler, dass sich die Hauptschule bei den Maffeispielen präsentieren durfte. Auch würdigte Lutye die Organisation der Veranstaltung. „Man sieht, dass viel Arbeit dahinter steckt.“ Vor der Preisverleihung hatte die Schulspielgruppe den Besuchern aus dem „Maffeibuch“ des Fördervereins vorgelesen.