Mittelschule Auerbach i. d. Oberpfalz


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RamaDama

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Partyreste auf dem Spielplatz gefunden
Auerbacher Hauptschüler sammelten beim Umweltaktionstag Müll in der Region ein - Partyreste auf dem Spielplatz gefunden

Umweltaktionstag? »Ramadama»? Das heißt doch, weite Wege mit schweren Müllbeuteln laufen und eklige Dinge aufheben, die andere weggeworfen haben? Nein, besonders beliebt ist das Projekt bei den Schülern der Hauptschule Auerbach auf den ersten Blick nicht. Trotzdem starteten diese Woche bei frühlingshaftem Wetter viele Klassen früh am Morgen, um den Müll in der Natur zu sammeln.


Ausgerüstet waren wir mit Handschuhen, Müllgreifern, Eimern, Tüten und Beuteln. Natürlich waren nicht alle auf der gleichen Strecke unterwegs, das wäre ja schließlich ziemlicher Unsinn.

Die Wege führten nach Michelfeld, Degelsdorf, Welluck, zur Rußhütte oder durch den Sand zur Hohen Tanne. Wir waren den ganzen Tag unterwegs. Das Ende war für 18.30 Uhr vorgesehen.

Absolut notwendig

Schon nach wenigen Hundert Metern wurde uns klar, dass die Aktion auf den ersten Blick zwar unangenehm scheint, aber absolut notwendig ist. Was da alles weggeworfen wurde! Jede Menge Papier, Plastik, Zigarettenschachteln, Reifen oder alte Schuhe.

Bedenklich war vor allem die Lage am Stadtweiher-Spielplatz, einem bekannten und beliebten Treffpunkt für junge Leute.

Offensichtlich wird dort ziemlich hemmungslos Party gemacht. Davon zeugten jedenfalls große Mengen leerer Flaschen, die verschiedene Alkoholika enthalten hatten und einige Kondome. Eine absolut unzumutbare Situation auf einem Spielplatz!

Wenn unsere Müllbeutel zu schwer wurden, füllten wir einen großen Sack und ließen ihn stehen, die blauen Behältnisse wurden später alle von den Mitarbeitern des Bauhofes abgeholt. Als wir mit unserer Arbeit fertig waren, sah unsere Stadt doch schon viel freundlicher aus.

Besser als Unterricht

Wir freuten uns, der Umwelt etwas Gutes getan zu haben. Außerdem wäre bei strahlendem Sonnenschein ein Vormittag im Klassenzimmer wirklich nicht das Wahre gewesen. Die Aktion war also auf alle Fälle besser als Unterricht.

Der Auerbacher Bürgermeister Joachim Neuß ließ es sich nicht nehmen, persönlich seinen Dank an alle Beteiligten auszusprechen. Und dann gab es noch Geschenke: Jede Klasse erhielt eine große Schachtel Schokolade mit einem kurzen Brief des Stadtoberhauptes.

Katharina Müller und Saskia Hesa (v.i.n.)


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