Mittelschule Auerbach i. d. Oberpfalz


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Vertiefte Berufsorientierung 2010

Schulleben > Berufsorientierung

Ein wichtiges Ziel des Unterrichts an der Hauptschule (auch als Voraussetzung für die neue Bezeichnung„Mittelschule“) ist die weitere Intensivierung der Berufswahlvorbereitung. Die „vertiefte Berufsorientierung“ (kurz: VBO) dient der Gewinnung eines Überblickes über mögliche Ausbildungsrichtungen durch praktische Erfahrungen.

Der ideale Termin liegt in der 7. Klasse, um den Schüler/-innen die Auswahl im Praxisfach für die 8. Klasse und die Wahl der Praktikumsplätze zu erleichtern. Die Schüler/-innen lernen in einer Woche fünf verschiedene Berufsfelder kennen. Dabei sind die Klassen jeweils in zwei Gruppen geteilt und die Schüler/-innen können so jeden Tag zwischen zwei Berufsfeldern wählen.

Diese VBO wurde in diesem Schuljahr erstmals an unserer Schule durchgeführt. Begonnen hat unsere Schule in diesem Schuljahr mit den beiden 8. Klassen, da diese vorher noch keine Möglichkeit dazu hatten.

In unseren 8. Klassen wurden folgende Richtungen angeboten:

Montag
Schreiner (Herr Rupprecht), Friseur (Frau Meisel)
Dienstag
Kfz-Mechatroniker (Herr Eckert), Verkauf (Frau Wagner)

Mittwoch
Bau (bei Kolping Amberg), Maler (bei Kolping Amberg)

Donnerstag
Metall (Kolping; an unserer Schule), Backen (Kolping; an unserer Schule)

Freitag
Metall (Kolping; an unserer Schule), Elektro (Kolping; an unserer Schule)

Organisator ist Kolping Amberg, die sich auch um die Referenten kümmern und diese auch bezahlen: 50 % Agentur für Arbeit 25 % Staat 25 % Zusatzstunden für betreuende Lehrer (nicht bezahlte Mehrarbeit).

Bei der Durchführung mit den 7. Klassen im März 2010 konnten die Berufe Maler und Maurer auch in Auerbach ausprobiert werden, ansonsten waren wieder die gleichen Betreuer im Einsatz.

Die Firma Bühl fertigte mit unseren Schüler/-innen im Bereich Bau Betonfüße für eine Bank auf dem Pausenhof an. Zusammen mit Herrn Wilhelm (Malermeister) wurden die Türen der Mädchentoiletten mit von den Schüler/-innen selbst entworfenen Bildern, Grafiken und Mustern verziert – wirklich gelungene Kunstwerke.

Durch diese „Praxiswochen“ konnten die Schüler/-innen wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und bewerteten die Angebote durchwegs positiv. Die Schule möchte sich auch nochmals bei allen Betrieben und Betreuern bedanken, die sich mit sehr großem Engagement um unsere Schüler/-innen gekümmert haben. Auch die Organisation mit Kolping, hier besonders Herrn Lorenz, verlief problemlos, offen und angenehm.





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